Erst die richtige Teekanne garantiert volles Aroma beim Tee

Die Kultur des Teetrinkens ist bereits Tausende von Jahren alt. Aufzeichnungen aus China belegen, dass hier bereits rund 200 Jahre vor Christus Tee getrunken wurde, es gab sogar eine eigene Steuer. Seinerzeit galt Tee vor allem als Medizin, und bis heute vertrauen viele Menschen auf die heilende Wirkung vieler Mischungen. Daneben ist Tee aber ein besonderes Genussmittel, mit dem man Ruhe, Entspannung und Wohlbefinden verbindet.

Nach wie vor spielt China als Anbaugebiet der Teepflanzen eine wichtige Rolle. Aber auch in Indien, Sri Lanka, Taiwan und Afrika wachsen viele beliebte Sorten. Die recht mühsamen traditionellen Arbeitsmethoden auf den Plantagen wurden in den letzten Jahren vielerorts durch maschinelle Verfahren ersetzt. Vor allem das Welken und Rollen der Blätter wurde auf diese Weise vereinfacht und beschleunigt. So vergeht weniger Zeit, bis der Tee als wohlschmeckendes Getränk in den Tassen der Teeliebhaber auf der ganzen Welt landet.

Besonders bekannt und beliebt sind schwarzer Tee und grüner Tee. Je nach Anbaugebiet schmecken die Sorten unterschiedlich, daher unterscheidet man beispielsweise beim Schwarztee nach Assam, Ceylon und Darjeling. Ihre Namen verdanken die Sorten den jeweiligen Anbaugebieten. Wie beim Wein gibt es auch beim Tee eine Reihe von Kennern, die einen Tee schon nach dem ersten Schluck einer bestimmten Region zuordnen können.

Neben schwarzem und grünem Tee in Reinform findet man im Handel auch Varianten mit bestimmten Zusätzen als aromatisierte Tees. Hier werden häufig Früchte oder Gewürze hinzugefügt, um den Geschmack zu beeinflussen. Beliebt sind zudem Kräuter- und Früchtetees, die auch als Erfrischungsgetränke genossen werden.

Teebeutel sind in jedem Supermarkt zu haben, echte Teekenner setzen jedoch lieber auf lose Blätter, die in einem Sieb in der Teekanne (nibelungentee.de/.../Teekannen/) aufgekocht werden. Fast jeder Teeliebhaber hat seine ganz eigenen Geheimnisse beim Teekochen, oft ist die geradezu rituelle Zubereitung auch ein Teil des Genusses. Bei schwarzem Tee sollte das Wasser immer sprudelnd kochen, grüner Tee benötigt niedrigere Wassertemperaturen von 50 bis 60 Grad. In England wird Tee traditionell ausschließlich gebrüht und nicht gekocht. Wie lange der Tee ziehen muss, unterschiedet sich von Sorte zu Sorte und ist zudem auch eine Frage des Geschmacks. Eine große Bedeutung hat aber auf jeden Fall die richtige Kanne. Je bauchiger sie ist, desto mehr Wasser kommt direkt mit den Teeblättern in Berührung und desto besser schmeckt der Tee. Außerdem hält die Kanne den Tee warm, so dass er auch nach Stunden noch ein wahrer Genuss ist.